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Den Kern der Sammlung
von Péter Váczy bilden Renaissance- und Barockmöbel,
Gegenstânde bildender Kunst und Kunstgewerbes.
Zu den schönsten Möbeln gehören neben einer
spanischen Schreibtruhe mit Beineinlage vom
Anfang des 16. Jahrhunderts, ein Arm-sessel mit Lederpolster
aus dem 16. Jahrhundert, einem runden Tisch mit Löwenbeinen,
einem Ausstattungskasten mit Rosettenornament, Giacomo
Piazzettas prâchtiger Konsoletisch mit
Engelfiguren sowie einer reichlich geschnitzten italienischen
Anrichte unter den oberungarischen Schrânken aus dem
17. Jahrhundert ein reich verzierter und auch in unrestaurierter
Form einen überwâltigenden Anblick bietender
Kabinettschrank sowie ein mit Stuckmarmorbemalung
geschmückter zweitüriger Kleiderschrank, mit
dem Wappen der Familie Pethõ an seinem Giebel.
Ebenfalls treffliche
Meisterwerke sind die intarsierten oder bemalten Rokoko-Kommoden,
der norditalienische Schreibschrank, ferner die
geschnitzten oder mit Intarsien verzierten Stühle,
die Spiegel mit vergoldetem, geschnitztem Rahmen sowie
ein Epitaphium vom Ende des 17. Jahrhunderts.
Unter den im Verhâltnis zur
Grösse der Sammlung wenigen Schöpfungen der bildenden
Kunst finden wie solche Meisterwerke wie das
Sienaer Gemâlde "Maria mit dem Jezuskind und Heiligen"
aus dem 15. Jahrhundert, Pietro Muttonis Iphigenias Aufopferung
darstellendes Bild, das als die Arbeit von
Sebastian Bourdon identifizierte, eine biblische Szene
darstellende Gemâlde, die Martyriumszene von Gregorio
Guglielmi, ein Kerzenleuchter Engelpaar aus Terrakotte (Florenz,
15. Jh.), ein süddeutsches Holzrelief mit einer Szene
der Adoration (um 1500), ein Korpus vom Anfang des 16.
Jahrhunderts sowie das Werk eines unbekannten süddeutschen
Meisters, die Metterzia.
Die Holzstatuen aus dem 18.
Jahrhundert aus Ungarn von József Lénárt
Wéber, J. J. Stammel und zwei unbekannten Meistern
sind beachtenswert.
Unter der kleineren
Gebrauchsgegenständen sind die italienischen und
spanischen Renaissance-Jardinieren, das bronzene Öllicht
von Anrea Briosco (Riccio), der vergoldete Silberkelch eines
Lõcseier Meisters aus dem 17. Jahrhundert, einige
glasierte Tonwaren und Schmuckstücke aus Fayence und
Porzellan, Denkmäler der Glaskunst des 18.
Jahrhunderts, Empire Uhren und das Nachlicht eines
Pester Silberschmiedes (Franciscus Paschperger).
Die Sammlung umfasst auch Textilien.
Ausser den iranischen und kaukasischen Teppichen
und dem bedruckten indischen Stoff finden wir Samt-
und Seidenstoff-fragmente, eine Gobelinstickerei aus dem
18. und die Rückseite einer bestickten Kasel aus dem
15. Jahrhundert.
Unter den Gold-und
Silberschmiedarbeiten sind das niederländische, Beweinung
Christi darstellende, vergoldete Relief aus Kupfer von um
1600 und das Solomons Urteil darstellende, kreisförmige
silberne Relief eines unbekannten Meisters aus dem 17. Jahrhundert
ausgezeichneter Qualität.
Unter den archäologischen Funden
sind in der Ausstellung neben der aus der
Windischgrätz- Sammlung angekauften Tanagra Figur noch
zwei zu sehen, diese sind die ältesten Stücke der
Sammlung. Neben den Nachtlichtern, Dachgiebelverzierungen,
winzigen bronzenen Gegenständen aus der Römerzeit
zeichnet sich durch seine Schönheit ein mit Relief verziertes
Glasgefäss kleinen Formats aus.
In einer gemeinsamen Vitrine sind
die mittelalterlichen Kachelfragmente aus
Terrakotta und die bemalten mit Glasur, darunter ein Ofenkachel
mit Ritterfigur, untergebraucht.
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Tabernakel, Oberungarm, 17. Jh.
Tabernákulum, Felvidék,
XVII. század
Tabernacle, Northern Hungary, 17 century
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Bemalte kommode, um 1740
Festett komód, 1740 körül
Painted chest of drawers,from about
1740
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Sírõrzõ
katona,
Kína,
VIII-X. század |
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